Kleines Drucker ABC

CIJ-Printer

Continuous Ink Jet
Bei diesem Verfahren tritt der Tintenstrahl über eine Düse aus dem Druckkopf aus. Dieser Strahl wird über einen piezoelektrischen Schwinger, der sich hinter der Düse befindet, moduliert, so dass ein gleichmäßiger Zerfall in einzelne Tropfen erreicht wird. Über eine Ladeelektrode werden die so gebildeten Tropfen nun mehr oder weniger stark elektrostatisch aufgeladen. Die 64.000 oder mehr Tropfen pro Sekunde durchfliegen anschließend eine größere Ablenkelektrode, wo sie – abhängig von ihrer spezifischen elektrischen Ladung – seitlich abgelenkt werden. Je nach Gerätetyp gelangen nun die geladenen bzw. die ungeladenen Tropfen auf das Produkt. Nicht benötigte Tropfen werden bereits am Druckkopf wieder aufgefangen und erneut dem Tintenkreislauf zugeführt. Der Abstand zwischen Druckkopf und zu bedruckendem Produkt kann bis zu 30 mm betragen. Damit lassen sich auch sehr unebene Produkte codieren.
 

DOD-Printer

Drop on Demand
Bei diesem Verfahren sind einzelne Ventile an den Düsen angebracht, die sich öffnen, wenn ein Tropfen die Düse verlassen soll. Es sollte ein Abstand zwischen Druckkopf und Produkt von 15 mm nicht überschritten werden.
 

HighRes-Printer

Bezeichnung für einen hochauflösend druckenden Printer. Hiermit können Schriftzeichen, Barcodes und Grafiken in guter Qualität gedruckt werden. Es sollte ein Abstand zwischen Druckkopf und Produkt von 5 mm nicht überschritten werden.
 

Piezo

Diese Geräte nutzen den piezoelektrischen Effekt, durch den sich Keramikelemente unter elektrischer Spannung verformen, um Drucktinte durch eine feine Düse zu pressen. Die Tinte bildet Tropfen, deren Volumen sich über die Größe des angelegten elektrischen Impulses steuern lässt. Es sollte ein Abstand zwischen Druckkopf und Produkt von 5 mm nicht überschritten werden.
 

Thermal

Bubble Jet Printer
Hier werden winzige Tintentropfen mit Hilfe eines Heizelements erzeugt, welches das Wasser in der Tinte erhitzt. Dabei bildet sich explosionsartig eine winzige Dampfblase, die durch ihren Druck einen Tintentropfen aus der Düse presst. Die dem Papier zugewandte Seite enthält eine winzige Düsenbohrung und die Dampfblase bildet sich gegenüber dieser Bohrung (Sideshooter). Das Verfahren ist sehr einfach herzustellen und ist deswegen preiswert, hat aber den Nachteil einer begrenzten Lebensdauer der Druckköpfe. Es wird bei allen Wechseldruckköpfen verwendet. Das Verfahren ist dem Piezo-Verfahren sehr ähnlich, nur dass der Auspressdruck nicht durch ein piezoelektrisches Element, sondern durch eine Dampfblase erzeugt wird.
 

Wachsdrucker

Festtintendrucker werden auch Festfarbdrucker oder Wachsdrucker genannt. Im Gegensatz zu Tintenstrahldrucker benutzen diese Geräte Wachspatronen. Diese wachsartige Tinte wird vor dem Druck durch Heizelemente erwärmt, verflüssigt und dann über Piezoelemente auf das Papier gedrückt. Die heiße Wachsfarbe erstarrt sofort wenn sie auf kalte Oberflächen trifft. Dadurch kann man auf nahezu alle Oberflächen drucken, hat aber den Nachteil einer nur bedingten Abriebfestigkeit des Aufdruckes.